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Im Jahre 1988 wurde mit der Firma MULTITEC ein Unternehmen gegründet, das mittlerweile mit der Herstellung von Lampen und anderen
Produkten im Tauchsport Akzente setzt.
Die Firmenidee der Gründer Georg Braun und Beppo Endras basierte ursprünglich auf der Konstruktion, Entwicklung und
Produktion von Werkzeugen, Geräte- u. Apparatebau für den Formen- und den Maschinenbau. Bis Georgs Bruder Sigi, ein erfahrener Tauchlehrer und erfolgreicher
Unterwasserfilmer, mit der Bitte an seinen Bruder herantrat, doch einmal innovative Lampen für den Unterwassereinsatz zu bauen.
Schon 1990 waren die ersten
Scheinwerfer mit den Modellen UW1 und UW2 auf dem Markt, die unterschiedliche Leistungsbereiche abdeckten. Der erste Auftritt auf der boot ‘91 in Düsseldorf auf
dem Messestand von Horst Kleindiek (Tauchcenter am Ring) ließ nur andeutungsweise erahnen, welchen Erfolg die beiden Firmengründer mit ihren schon zum damaligen
Zeitpunkt leistungsstarken und anwenderfreundlichen Systemen haben würden.
Die Entwicklung und Vermarktung der ersten auf dem deutschen Markt erhältlichen
gepulsten Schnellladetechnik garantierte auch im Jahr 1992 den weiterhin guten Absatz.
UW1 und UW2 wurden ständig weiter entwickelt und verbessert. Vor allem
namhafte Tauchlehrer, Filmproduzenten und Profitaucher erkannten die Qualität der Produkte. So war es nicht verwunderlich, dass immer mehr Anfragen nach neuen
Produkten kamen. Georg Braun und Beppo Endras nahmen die Anregungen auf und entwickelten 1993 die kleine Lampe UWS, die auch im gleichen Jahr mit ebenso großem Erfolg
wie die großen „Brüder" verkauft wurden.
Ganz besonders den Bedürfnissen der Filmproduzenten konnte man innerhalb kurzer Zeit gerecht werden. In den
folgenden Jahren wurden gängige Videogehäuse von Amphibico, Sea & Sea, Gates u. a. mit Kugelgelenkaufhängungen, Flügelanlagen und Lampen versehen, die einen
Ausleuchtwinkel von mehr als 90° erreichten und vor allem ein homogenes Leuchtfeld ohne Hotspot garantierten.
Im Jahr 1995 wurde die erste hydrostatische und
damit tarierfreundliche Videoanlage eingeführt
Die bislang entwickelten Produkte waren ausgereift. Man suchte nach leistungsstärkeren Akkus und Halogenbrennern
mit größerer Lichtausbeute bei geringerer Leistungsaufnahme. Doch diese Probleme hatten alle Hersteller. Die Zeit war also reif für neue Konzepte und innovative,
zukunftsträchtige Systeme.
Zu diesem Zeitpunkt lernte der Firmengründer Georg Braun den Autor und Unterwasserfilmer Thomas Hagemann kennen, dem die
hauptsächlichen Probleme der UW-Filmerei aufgrund seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem bekannten Filmproduzenten Sigurd Tesche mehr als nur bewusst waren. Als
weltweit operierender und für extreme Einsätze und Bilder bekannte Dokumentarfilmer, forderte Sigurd Tesche zum damaligen Zeitpunkt den Einsatz der noch schwer zu
handhabbaren Tageslichttechnologie für den UW-Einsatz. Bislang gab es zum damaligen Zeitpunkt keinen Hersteller in Europa, der die im Überwasserbereich bereits
eingesetzte HDI-Technologie für den UW-Videoeinsatz problemlos umsetzen konnte, weil die wenigen verfügbaren HDI-Tageslichtbrenner und deren Elektronik von großer
Bauart und sehr empfindlich waren.
Gemeinsam suchten Georg Braun und Thomas Hagemann nach einer neuen Brenner-Technologie und fanden nach langer Recherche einen
Hersteller von HDI-Brennern in Übersee, der in der Lage war, die hohen Anforderungen der Entwickler zu erfüllen. Gleichzeitig tauchte die Frage nach neuen UW-Scootern
auf.
Bei MULTITEC vergeht vom ersten Gedanken bis zur Umsetzung nur wenig Zeit. Bereits 1998 waren die ersten HDI-Tageslichtlampen für den professionellen
Einsatz serienreif. In Verbindung mit einer neuen Akkutechnologie wurden aber nicht nur HDI-Lampen produziert, sondern auch neue HLX-Halogenhandlampen mit einer
schnelleren und kleineren Ladetechnologie. Mit der 1999 erfolgten Integration des Videospezialisten Gunther Volz in das Unternehmen im Bereich Marketing und
Verkaufsleitung steuerte Multitec nun auch erfolgreich die professionelle Handels- u. Vertriebsschiene an.
Schwierigkeiten bereitete noch immer der neu zu
entwickelnde Scooter. Nach wie vor existieren starke Produkte, deren Standards man erst einmal überbieten muss.
Für Georg Braun und Beppo Endras allerdings ein
absolutes Muss, denn auch das Militär interessiert sich schon für die neue Scooter-Generation. So arbeitete man in der letzten Zeit Tag und Nacht. Zwei Studien eines
modular aufgebauten Scooters wurde bereits mit großem Anklang auf der ‘boot 2000' in Düsseldorf vorgestellt.
Im Jahr 2001 gehen die ersten Fahrzeuge
in Serie. Man muss schon anerkennen, dass es die Firma mit ihren wenigen, aber sehr engagierten Mitarbeitern nebenbei schafft, die zur Zeit weltweit kleinsten
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